Jan-Philipp Hofmann und Felix Brockerhoff treten in die Fußstapfen von Boris Hermann und gewinnen die IDM am Walchensee.

Ergebnisse

Die Five - Action Pur

28.06.2019 | IDM coming up!

Während der ersten Hälfte der Travemünder Woche findet unsere Deutsche Meisterschaft statt!

Nicht nur supergeiles Segelwetter erwartet uns, sondern auch ein klasse Abendprogramm. Einen Abend werden wir mit Kost und Trank auf der Passat verbringen. 

Außerdem findet unsere jährliche KV-sitzung statt, von der sich sicherlich auch keiner durstig verabschieden wird!

Also: Segeln, Essen, gute Stimmung und Freibier! Was wollen wir mehr?

 

Melde hier:

https://portal.manage2sail.com/de/login/event-300fbf46-4f0f-4616-9e52-e218ad8c9f28/signin 

11.06.2019 | Busy Weekend

Am Pfingstwochenende fanden drei Regatten in ganz Europa verstreut statt.

Ergebnisse findet ihr hier:

 

Herrsching: 

1. Hofmann/Brockerhoff

2. Holzapfel/Böger

3. Kellner/Tellen

Ergebnisse: https://www.manage2sail.com/de-DE/event/487f4968-1c8f-4d07-a481-6b18c4993185#!/results?classId=e6f0c4f3-cc9a-435a-a1cc-9af20ebefb63

 

Spanien:

1. Penny  Clark (GB) & Russ Clark (GB)

2. Howie Hamlin (USA) & Ian Mitchell (GB)

3. Mal Higgins (AUS) & Nick Johnson (AUS)

Ergebnisse: https://www.int505.org/wp-content/uploads/2019/06/Barcelona-Results.pdf

Bericht: https://www.int505.org/blog/2019/06/10/barcelona-exhibition-regatta/

 

Sonderborg:

1. Hunger/Jess

2. Bojsen-Moller/Bojsen-Moller

3. Grundel/Strömdahl

Ergebnisse: https://www.manage2sail.com/da-DK/event/dd535522-59cf-457e-b813-5fcfa8b6c631#!/results?classId=52b33be9-c454-4438-bc13-6f0c2c24e181

11.06.2019 | Einsteigertraining - 505 segeln kennenlernen

Moin zusammen,
am 20.Juni ( Fronleichnam) gibt es ein Zwei-Mann-Jollen Training am Bostalsee, insbesondere für 505-Einsteiger.
 
Anmeldung und alle Infos auch unter https://www.raceoffice.org/event.php?eid=6788148175cf6d0eab77ce
 
Eine super Gelegenheit 505er zu segeln!
P.S.: Aus unserer Flotte ist ein 505er zu verkaufen:  GER 8424

  

25.05.2019 | Offener Brief unseres Präsidenten

Es muss einfach mehr gesegelt werden!

03.02.2019 | Detailierter Bericht: 505 WM in Fremantle/AUS von Julian Stückl (GER 9198)

Klar waren die Weltmeister nochmal eine Klasse für sich, aber gefühlt war das Podium erstmals, im Gegensatz zu Polen 2018, für uns in greifbarer Nähe. 2 Tage mehr Vorbereitung an Material und Wasserstunden hätten uns sicher nochmal gut getan.

28.01.2019 | WM in Freemantle - ein Regattabericht und Fazit der Juniorenweltmeister

Türkises Wasser, der berühmte Freemantle-Doktor und vielleicht ein Känguru? 

Wir sind in Australien! 

Gerade aus dem nasskalten Deutschland vom Tannenbaum aufgestanden, stehen wir nun auf einem neuen Kontinent 20.000 Kilometer entfernt. Doch trotz der enormen Distanz, hatte sich ein Großteil der weltweiten 505er Spitze zu den Worlds im australischen Fremantle zusammengefunden, um den Weltmeister zu küren.

24.08.2018 | Kurzes Interview mit Weltmeister Lutz Stengel zur IDM am Walchensee

Wir haben gute 505-Segler in Deutschland die zu den besten der Welt gehören

 

22.08.2018 | Erneuter Erfolg für deutsche Fiven-Segler auf der polnischen Ostsee: Gold (1/2) und Bronze

Eine fünfköpfige deutsche Delegation reiste im Auftrag der Völkerverständigung zu unserem östlichen Nachbarn in das grenznahe Swinousjcie.

 

21.08.2018 | Die IDM aus Sicht der Segler des KV-Schiffes

Versteckt zwischen Bergen und Bäumen liegt das schönste Segelrevier Deutschlands - der Walchensee.


 

19.08.2018 | IDM am Walchensee - Die Fußstapfen von Boris Hermann

36 Schiffe. Vier Nationen. 9 Rennen. 10-18 Knoten Wind. Türkises Wasser. Ein Deutscher Meister.

Eine Zusammenfassung aus Seglerperspektive. 

    Tag 1: Donnerstag. Ankommen, auspacken, staunen. Wow. Das ist das Segelrevier? Das Wasser sieht eher aus wie auf Bermuda und nicht wie auf einem Alpensee. Das Wetter fühlt sich auch eher an wie in der Karibik als wie auf 1000m Höhe. Der See liegt noch komplett still da, doch das RC verspricht Thermik mit stabilem Wind - und so kommt es auch.

Bei 8-13 Knoten segeln wir vier Rennen mit vielen Positionstäuschen. Weltmeister Lutz Stengel mit Frank Feller und Vorjahressieger Hofmann/Brockerhoff liefern sich im ersten Rennen ein packendes Duell an der Spitze, mit besserem Ausgang für die Düsseldorfer. Im weiteren Tagesverlauf spielen sich Micky Daisenberger mit Tobias Bolduan immer besser ein. Mit der Serie 3-2-1-2 und klar überlegenem Bootspeed setzen sie Hofmann/Brockerhoff zunehmend unter Druck, die mit der Serie 1-1-2-1 am besten mit den Walchenseebedingungen zurechtkamen. In Lauerstellung liegen Stückl/Tellen, die mit der Serie 10-3-3-3 vor allem eins im Kopf hatten: Anschluss an die Spitze halten.

Hervorzuheben ist die Leistung der ehemaligen 470er Segler Brockerhoff/Weidenbach, die für die IDM das KV-Boot zur Verfügung gestellt bekommen haben. Mit der Serie 4-10-12-6 zeigen sie, dass sie sich schnell auf die neue Bootsklasse einstellen konnten. Insbesondere mit der Geschwindigkeit auf dem Vorwind fuhren sie den Konkurrenten regelmäßig davon.

     Tag 2: Nachdem es am Vorabend Pizza und Caipis bis zum Umfallen gab ist ausschlafen angesagt. Erster Start ist um 12 Uhr. Es herrscht wenig und drehender Wind, allerdings ist das eine Rennen das wir segeln kein Schweinerennen. Das KV-Boot verteidigt den dritten Platz mit allen Mitteln gegen Hofmann/Brockerhoff, die in dem Rennen vierter vor Daisenberger/Bolduan und Stückl/Tellen werden - ein Big-Point für die Düsseldorfer im Kampf um die Krone.

Das Abendprogramm bildet der Höhepunkt der perfekt gelungenen Veranstaltung. Mit der Seilbahn geht es hoch auf den Herzogstand. Man fühlt sich als würde man über dem Walchensee schweben. Auf 1700m Höhe mit atemberaubender Aussicht gibt es Schweinsbraten, Kaiserschmarren und Bier. Einmalig.

     Tag 3: Die Entscheidung. Da für Tag 4 schlechtes Wetter und damit kein Wind vorhergesagt ist plant das RC heute alle verbleibenden vier Rennen zu segeln. Gesagt getan. Bei deutlich mehr Wind als die Tage zuvor rasen unsere Carbon-Renner über das flache, türkise Wasser und fighten mit deutlich mehr Manövern als üblich, um die massiven Winddreher nicht zu verpassen. Bis zur letzten Tonne sind dadurch noch alle Rennen offen. Die Starkwindspezialisten Stückl/Tellen zeigen mit der Serie 1-2-1-2, dass bei viel Wind in Deutschland kein Weg an ihnen vorbei geht. Hofmann/Brockerhoff erleben einen schwierigen Tag. In einem Rennen hakt sich bei ihnen das Ruder bei voller Gleitfahrt unter Spinnaker einfach aus. Kenterung und Platz sieben sind die Konsequenz. Im nächsten Lauf bricht der Traveller auf dem letzten Vorwind - sie gewinnen dieses Rennen sogar noch knapp gegen Stückl/Tellen. Die Serie 7-1-3-(4) hätte gereicht, um im letzten Lauf nicht mehr antreten zu müssen. Sie verteidigen ihren Titel und holen den Meisterpokal erneut nach Düsseldorf. Zweiter werden Stückl/Tellen. Dritter der Weltmeister aus 2018 Stengl/Feller. Enttäuschend vierter aber immerhin bestes Bayrisches Team wurden Daisenberger/Bolduan. Das Team aus dem DTYC musste am Samstag dem Designwind der 505er Tribut zollen und konnte nicht an ihre starke Leistung der Vortage anknüpfen.

 Perfekte Orga und ein einmaliges Segelrevier haben den anwesenden 505ern die wohl schönste Regatta seit Jahren beschert. Danke Walchensee und dem Team des SCLW.

31.07.2018 | Die WM in Gdynia hätte kaum besser sein können. Die Deutschen zeigen ihr internationales Top-level

Knapp 130 Carbon Schiffe haben sich letzte Woche in Gdynia getroffen, um bei heißem Wetter und wenig Wind eine seltene Dominanz zu erleben. Einige Segler empfanden die WM sogar als eine der schönsten, die sie je gesegelt sind. Ein zeitlicher Ablauf:

14.06.2018 | Spektakuläre Regatta auf der Außenalster

Am 9. und 10.6. machten sich 21 todesmutige High End Jollen der Klasse Fünfhundertfünf auf, um mit den Elementen zu kämpfen. Bei den Elementen handelte es sich um die Sonne, launischen Kaum-Wind und eventuell noch Stickoxide - fand das Kräftemessen doch mitten in der Stadt statt. Natürlich auf der Alster in Hamburg.

Die Bedingungen waren anspruchsvoll bis Lottospielen und der Kaum-Wind kam zwar meist aus bekannten Richtungen, so dass die Alsterveteranen sich schon als sichere Sieger fühlten. Allerdings gab es leider sehr viele Alsterveteranen und leider tat der Wind diesmal auch etwas, was er sonst zu ungezählten Mittwochsregatten nicht tat.

Erstes Opfer: Jürgen Anton und Ulf Denecke. Am Mittwoch noch einsam an der Spitze der Flotte, heute mehr so in der Mitte des Feldes (am Ende 11.). Zweites Opfer: Walter und Hans-Werner Steding. Zwar gut gestartet und das erste Rennen als Sieger beendet, allein, zu früh los gefahren, also zurück auf Los... (am Ende 9.) Steve Kwee und Thorsten Spötter hatten da schon den besseren Start und starteten nicht nur an der richtigen Stelle, sondern auch zur richtigen Zeit. Das wurde mit dem ersten Platz im ersten Lauf belohnt. Nützte langfrisitg aber auch nix, denn danach lief es nicht mehr so richtig und mit Plätzen gerade im ersten Drittel blieb am Ende nur ein 6. 

Die Superstars Tim Böger (der Autor dieser Zeilen) und Markus Schöner starteten schon so grottig in den Tag, dass zum Schluss auch nicht mehr als ein 5. drin war. Allerdings müssen wir alle zugeben, dass die Bedingungen nur kurze Zeit regulär waren. Nämlich im 4. Lauf, als wir souverän gewonnen haben und im 5. Lauf, den wir als 2. beendeten, nachdem wir als Zeuge eines Protests - ja, so hart wird hier auf der Alster gefightet - unseren Anteil daran hatten, das der Sieger des letzten Laufs, Kurt Reincke und Carsten Hehl (in der Schlussabrechnung 10.) mit einem DQ geahndet wurden. Weiter war die Serie noch regulär als wir auf einer Kreuz von 12 auf 1 gefahren waren. Alle anderen Momente waren reines Glücksspiel.

Ach ja, und wer konnte am besten Würfeln? Norber Dasenbrook und Karsten Stümpel waren irgendwie immer so weit vorne dabei (und wurden beim Sieg des 3. Laufes nicht mal rausgeworfen), dass es für den Gesamtsieg reichte und die beiden jetzt den vielleicht hässlichsten Pokal, den man in HH gewinnen kann (den Hummel-Mann), mit nach Hause nehmen mussten und ihn jetzt gravieren lassen dürfen.

Zweitbeste Glücksritter waren Jens Biederer und Thomas Wasilewski, die nur einen Punkt hinter dem Siegerteam endeten. Dritter wurden Davina und Marvin Schlesiger, die konstant gut gesegelt, bei einem kräftigen streichbaren Ausreißer Martin Kittsteiner und Oliver Stieglitz mit Abstand auf den vierten Platz verweisen konnten.

Fehlt noch der heimliche Mittwochsheld. Wo ist eigentlich Kuny gelandet? Auch für ihn langte es am Ende nur zum 7. und damit sicher ein gutes Stück hinter den Erwartungen.