Jan-Philipp Hofmann und Felix Brockerhoff treten in die Fußstapfen von Boris Hermann und gewinnen die IDM am Walchensee.

Ergebnisse

Lutz Stengel und Holger Jess sind Weltmeister.

Einen ausführlichen Bericht findest du unten.

Ergebnisse

Die Five - Action Pur

Holt/Woelfel gewinnen ersten Eurocup in Cannes.

Die Deutschen Meister Hofmann/Brockerhoff werden zweiter.


Europameisterschaft in Warnemünde

Dänische Altmeister dominieren das Feld. Bester Deutscher dritter.

Ergebnisse

Sieger der IDM 2017 sind Jan-Philipp Hofmann und Felix Brockerhoff

Ergebnisse der IDM 

Schöne Fotos von Sören Hese

02.09.2018 | Das Wort zum Herbst vom neuen KV-Präsidenten

Eine optimale Leitung unserer KV ist jedoch nur möglich mit der aktiven Unterstützung aller Mitglieder.

 

Liebe 505er-Gemeinde,

zu allererst nochmals schriftlich „vielen Dank“ für Euer durch die Wahl in mich gesetzte Vertrauen, als Präsident die Geschicke der Klassenvereinigung für die nächste Amtszeit zu leiten. 

Eine optimale Leitung unserer KV ist jedoch nur möglich mit der aktiven Unterstützung aller Mitglieder. Dies umfasst die Förderung des gesamten 505er-Segelsports - egal ob ehrgeizig hochsportlich ambitioniert oder eher gesellig berauschend/berauscht das Naturerlebnis genießend.

24.08.2018 | Kurzes Interview mit Weltmeister Lutz Stengel zur IDM am Walchensee

Wir haben gute 505-Segler in Deutschland die zu den besten der Welt gehören

 

Ein kurzes Resümee zur Veranstaltung?

Lutz Stengel: Es war eine ganz tolle Veranstaltung mit einer super Organisation und Wettfahrtleitung. Die freiwilligen Helfer des Segelclub Walchensee haben die Segler rundum versorgt, vor den Wettfahrten und nach den Wettfahrten, einfach perfekt. Das Highlight für die Segler war eine Abend- bzw. Nachtfahrt-Sonderfahrt auf den Berg Herzogstand mit Abendessen.

 

Es scheint so als ob du den Walchensee schätzen und lieben gelernt hast?

Lutz Stengel: Der Walchensee ist ein schönes Revier, absolut sehenswert, wir waren auch auf dem Berg (Herzogstand) und haben uns den See und die Regattastrecke von oben ansehen können. Die Segelbedingungen sind natürlich schwierig, denn es ist ein See, und nicht, wie bei der Weltmeisterschaft auf dem quasi offenen Meer, das ist schon ein großer Unterschied. Daher wurden die Karten auch wieder neu gemischt. Wir haben gute 505-Segler in Deutschland die zu den besten der Welt gehören, von daher ist es auch bei einer deutschen Meisterschaft schwierig sich durchzusetzen. Die Bedingungen waren für meinen Vorschoter und mich etwas kompliziert. Wir haben noch nicht ganz verstanden wie der Walchensee im Detail 'funktioniert'. Daher waren wir froh als unser Boot dann im letzten Rennen auch mal das erste geworden ist.

 

Haben sich alle fair verhalten?

Lutz Stengel: Das Verhalten aller Teilnehmer auf dem Walchensee war extrem fair, etwas anderes sind wir in der Bootsklasse eigentlich auch nicht gewohnt. Wenn es mal Probleme gibt wird das auch auf dem Wasser geklärt und danach gibt man sich wieder die Hand, trinkt ein Bier zusammen und alles ist anschließend wieder gegessen.

Das Interview führte Yogi Haekel vom Segelclub Walchensee, SCLW.de

Neue Bilder zur IDM unter https://www.idm505.de/Bilder___Images-1-12.htm

Dronenfilme zur IDM unter https://www.idm505.de/Filme-1-11.htm

24.08.2018 | Container Fremantle Australien

Liebe 505 Gemeinde,

es ist schon wieder so weit, die Container für Australien müssen bestellt werden.

 

Nach derzeitigem Stand wird 1 Container in Osnabrück (Alfhausen) bei Johannes Tellen beladen.

Der andere Container bei Holger Jess in Gammelby bei Rendsburg.

Beide Beladungen werden Anfang Oktober stattfinden.

 

Wer noch mitwill soll sich bitte bei Holgi, Johannes, Tim und mir per E Mail melden 

22.08.2018 | Erneuter Erfolg für deutsche Fiven-Segler auf der polnischen Ostsee: Gold (1/2) und Bronze

Eine fünfköpfige deutsche Delegation reiste im Auftrag der Völkerverständigung zu unserem östlichen Nachbarn in das grenznahe Swinousjcie.

 

21.08.2018 | Die IDM aus Sicht der Segler des KV-Schiffes

Versteckt zwischen Bergen und Bäumen liegt das schönste Segelrevier Deutschlands - der Walchensee.


 

19.08.2018 | IDM am Walchensee - Die Fußstapfen von Boris Hermann

36 Schiffe. Vier Nationen. 9 Rennen. 10-18 Knoten Wind. Türkises Wasser. Ein Deutscher Meister.

Eine Zusammenfassung aus Seglerperspektive. 

31.07.2018 | Die WM in Gdynia hätte kaum besser sein können. Die Deutschen zeigen ihr internationales Top-level

Knapp 130 Carbon Schiffe haben sich letzte Woche in Gdynia getroffen, um bei heißem Wetter und wenig Wind eine seltene Dominanz zu erleben. Einige Segler empfanden die WM sogar als eine der schönsten, die sie je gesegelt sind. Ein zeitlicher Ablauf:

14.06.2018 | Spektakuläre Regatta auf der Außenalster

Am 9. und 10.6. machten sich 21 todesmutige High End Jollen der Klasse Fünfhundertfünf auf, um mit den Elementen zu kämpfen. Bei den Elementen handelte es sich um die Sonne, launischen Kaum-Wind und eventuell noch Stickoxide - fand das Kräftemessen doch mitten in der Stadt statt. Natürlich auf der Alster in Hamburg.

Die Bedingungen waren anspruchsvoll bis Lottospielen und der Kaum-Wind kam zwar meist aus bekannten Richtungen, so dass die Alsterveteranen sich schon als sichere Sieger fühlten. Allerdings gab es leider sehr viele Alsterveteranen und leider tat der Wind diesmal auch etwas, was er sonst zu ungezählten Mittwochsregatten nicht tat.

Erstes Opfer: Jürgen Anton und Ulf Denecke. Am Mittwoch noch einsam an der Spitze der Flotte, heute mehr so in der Mitte des Feldes (am Ende 11.). Zweites Opfer: Walter und Hans-Werner Steding. Zwar gut gestartet und das erste Rennen als Sieger beendet, allein, zu früh los gefahren, also zurück auf Los... (am Ende 9.) Steve Kwee und Thorsten Spötter hatten da schon den besseren Start und starteten nicht nur an der richtigen Stelle, sondern auch zur richtigen Zeit. Das wurde mit dem ersten Platz im ersten Lauf belohnt. Nützte langfrisitg aber auch nix, denn danach lief es nicht mehr so richtig und mit Plätzen gerade im ersten Drittel blieb am Ende nur ein 6. 

Die Superstars Tim Böger (der Autor dieser Zeilen) und Markus Schöner starteten schon so grottig in den Tag, dass zum Schluss auch nicht mehr als ein 5. drin war. Allerdings müssen wir alle zugeben, dass die Bedingungen nur kurze Zeit regulär waren. Nämlich im 4. Lauf, als wir souverän gewonnen haben und im 5. Lauf, den wir als 2. beendeten, nachdem wir als Zeuge eines Protests - ja, so hart wird hier auf der Alster gefightet - unseren Anteil daran hatten, das der Sieger des letzten Laufs, Kurt Reincke und Carsten Hehl (in der Schlussabrechnung 10.) mit einem DQ geahndet wurden. Weiter war die Serie noch regulär als wir auf einer Kreuz von 12 auf 1 gefahren waren. Alle anderen Momente waren reines Glücksspiel.

Ach ja, und wer konnte am besten Würfeln? Norber Dasenbrook und Karsten Stümpel waren irgendwie immer so weit vorne dabei (und wurden beim Sieg des 3. Laufes nicht mal rausgeworfen), dass es für den Gesamtsieg reichte und die beiden jetzt den vielleicht hässlichsten Pokal, den man in HH gewinnen kann (den Hummel-Mann), mit nach Hause nehmen mussten und ihn jetzt gravieren lassen dürfen.

Zweitbeste Glücksritter waren Jens Biederer und Thomas Wasilewski, die nur einen Punkt hinter dem Siegerteam endeten. Dritter wurden Davina und Marvin Schlesiger, die konstant gut gesegelt, bei einem kräftigen streichbaren Ausreißer Martin Kittsteiner und Oliver Stieglitz mit Abstand auf den vierten Platz verweisen konnten.

Fehlt noch der heimliche Mittwochsheld. Wo ist eigentlich Kuny gelandet? Auch für ihn langte es am Ende nur zum 7. und damit sicher ein gutes Stück hinter den Erwartungen.

19.04.2018 | Erfolgreiches offenes Training für 505er Einsteiger in Bad Zwischenahn

Bei Fußballvereinen der Bundesliga dürfen Fans ab und zu bei sogenannten „Öffentlichen Trainings“ zuschauen. Von der Möglichkeit selber mitzuspielen, habe ich bisher noch nicht gehört. Ganz anders ist dies in der Fivenklasse

 

 

Zugegeben: Es war nicht notwendig gewesen vor der Schranke zu unserem Trainingslager eine Menschenmasse in den Griff zu bekommen und Gäste per Losverfahren auszuwählen. Aber es hatten tatsächlich erstaunlich viele Segler Lust die Five kennenzulernen. Von ihnen hatten dann auch sechs Interessierte an dem geplanten Wochenende Zeit und wurden von fünf 505er Crews in Empfang genommen. Außerdem hatten wir das KV Boot zur Verfügung, das von einer potentiellen Nachwuchsmannschaft aus Eckernförde abgeholt wurde und von ihr auch bei der Regatta am kommenden Wochenende gesegelt wird.

 

Auf Grund von nicht vorhandener Erfahrung mit diesem Format, Wetterumschwüngen und einigen anderen Unwägbarkeiten, bedeutete „Offenes Training“ nicht nur offen für Gäste, sondern auch offen im genauen Ablauf. Da aber alle Beteiligten auch offen für Experimente waren, lässt sich sicher von einem gelungenen Wochenende sprechen. Natürlich hatten wir uns im Vornherein grob abgestimmt, wer vor allem selber trainieren möchte, wer ohne Crew anreist und welcher Gast am besten zu welchem Fivensegler passt bzw. welche Gäste gerne auch mal zusammen segeln möchten.

 

Am nass-trüben Samstag wurde des Öfteren rotiert und das Erwärmen am Zitronengranulattee ließ in den Pausen Erinnerungen an Optizeiten wach werden. Das Können der Gäste variierte zwischen einer deutschen Europe Meisterin und einem Gast, der das erste Mal auf einem Segelboot saß. Da es beiden gleichermaßen Spaß gemacht hat und sie auch schon mit dem Gedanken angereist sind, ein neues Team zu bilden, können wir sie vielleicht sogar irgendwann zusammen auf der Regattabahn wiedersehen. Das eingespielte Nachwuchsteam wirkte auf dem KV Boot schon schnell sehr sicher und dürfte ein harter Gegner werden. Die anderen beiden Gäste würden sich freuen, demnächst vielleicht als Crew wieder auf einen 505er zu steigen.

 

Nach dem Segeln hatten wir noch reichlich Gelegenheit uns bei einem gesponsertem Kasten Bier und hinterher beim Essen in fast kompletter Runde im Bootshaus auszutauschen. Der Sonntag begann ebenfalls nass-trüb, hielt aber auch eine kleine Überraschung bereit: Johannes hatte sich am Vorabend spontan dazu bereit erklärt, vom Motorboot aus ein paar Tipps zu geben. Außerdem wurden nicht nur die Gäste einrotiert, sondern auch schnelle Segler wie Thure verteilten direkt an Bord ein paar Ratschläge – während das Boot von Aron und ihm zeitgleich von Gästen bewegt wurde. Allen drei vielen Dank für diese Offenheit und Spontanität! Ebenfalls vielen Dank an Felix, dessen Anwesenheit auf dem ZSK Motorboot notwendig war und der somit am Sonntag nicht gesegelt ist. Natürlich auch Dank an Holger für die Vorbereitung des KV Bootes!

 

Es ist angedacht, ein offenes Training in ähnlichem Format zu wiederholen. Wann und wo steht noch nicht fest, sollte aber bald bekannt gegeben werden. Von allen Gästen oder Aktiven, die bisher Interesse an diesem Format geäußert haben, wurden die E-Mail Adressen gesammelt. Wer noch nicht in die Liste aufgenommen wurde, beim nächsten mal aber auch gerne dabei sein möchte, kann sich gerne bei mir melden. Ich freue mich auf alle Fälle schon auf ein zweites offenes Training!

Viele Grüße

Henrik

GER 8849