EM 2019 Sonderborg

Boris im 505er

Hier erklärt Boris, dass die Five seine Inititalzündung zum Profisegeln war

 

Hier unser Klassenportrait

505er segeln. Ein Sport für Dein ganzes Leben. Und einen Porsche brauchst Du dann auch nicht mehr ;)

 

505er segeln testen. Ist das was für dich?

Schau mal rein und probier es einfach mal aus

 

15.12.2019 | 2020 wird Trainingsjahr!

Mehr Aktivität auf dem Wasser ist das Ziel! Wenn man sein Boot nur für die Regatten aus der Garage holt, wird man nur sehr langsam besser und während der Regatten ist zu wenig Zeit, sich ausführlich um die Fragen zu kümmern, die man schon immer hatte. Schnell kommen ein Bier, das Regatta-Essen oder ein dringend zu behebendes Problem am Boot dazwischen.

 

Das wollen wir 2020 anders machen: wir wollen seitens der KV vor fast allen Regatten einen offiziellen Trainingstag für unterschiedliche Erfahrungsstufen anbieten:

Jedes Training wird ausgestattet mit Trainer + Mobo + Raum für Theorie + Kamera + möglichst Funkgeräten. Eventuell kommt auch mal ein zweiter Mann mit Drohne raus. Wir reden hier also über richtige Trainings mit Profi-Ausstattung.

24.10.2019 | Internationale Berliner Meisterschaft Bericht

Schon am Freitagabend waren sie zahlreich angereist: die Teilnehmer des Joachim-Hunger-Gedächtnis-Preises, der dieses Jahr im VSaW ausgerichtet wurde. Ob dies an den vereinzelt noch vorhandenen Erinnerungen an das Oktoberfest im VSaW am Vorabend der Regatta des Jahres 2017 liegt weiß man nicht. Ein Oktoberfest fand diesmal zwar leider nicht statt. Aber die abendliche Runde an der Bar des VSaW brachte nicht nur ein nettes Wiedersehen mit sich, sondern zu späterer Stunde auch interessante Diskussionen über die Anzahl von Masten und halben Masten auf den dort hängenden Kunstschätzen.

16.10.2019 | Regattakalender 2020 online! Welcome to Mallorca? Trainings?

Endlich ist es soweit. Ihr könnt eure nächste Saison planen. Ein paar Termine sind noch nicht ganz bestätigt, werden aber in den nächsten Wochen endgültig festgelegt. Den Kalender aktualisieren wir dann entsprechend.

 

Die wichtigsten Events im In- und Ausland sind bereits bestätigt. Ein besonderes Highlight nächstes Frühjahr könnte noch vor Cannes der Reina Sophia Cup vor Palma de Mallorca sein. Wir können dort als Gastklasse dabei sein und uns im Anschluss den im olympischen Jahr verstärkt anreisenden Seglern olympischer Klasse präsentieren. Wir wollen die Klasse dort all jenen Seglern präsentieren, denen der Olympiazirkus zu aufwändig wird, die aber dennoch gerne auf hohem Niveau weiter segeln wollen. Dazu müssen wir nur genug Boote dort runter bekommen. Engländer, Aussies und Amis haben schon ihr Interesse bekundet, aber es braucht noch ein paar Teilnehmer.

 

Der Weg da runter ist leider weit und wir müssen sehen, wie wir die Boote poolen, damit der Aufwand sich in Grenzen hält. Einen Container dort runter zu schicken (der dann im Anschluss gleich nach Cannes fährt), wird sehr wahrscheinlich an nicht vorhandenen Transportoptionen scheitern. Wir überlegen aber noch weiter, ob wir eine Lösung finden, die Boote in größeren Haufen zu transportieren.

 

Bitte an alle jene, die daran Interesse haben: schickt dem Sportwart (sport[at]int505.de) eine Mail! Wenn eure Wünsche und Ideen nicht genau zu dieser Idee passen, dann schickt trotzdem eine Mail. Vielleicht können wir eine alternative Planung hinbekommen. Wir sollten diese Chance in jedem Falle nutzen.


Aber auch im Inland wollen wir die Aktivität in der Klasse erhöhen:

15.10.2019 | Ostsee-Cup in Niendorf 24./25.08.2019

Wenn man meint – oder gezeigt bekommen hat -, nicht mehr Welt- oder Europameister werden zu können, fährt man gerne zu Regatten, die auf das Wesentliche reduziert sind und daher maximalen Spaß bei fairen sportlichen Bedingungen versprechen. Wer so etwas sucht, ist in Niendorf immer gut aufgehoben:

Die Location ist absolut cool und lässig, der Club besteht aus Seglern, die Spaß haben für andere Segler etwas auf die Beine zu stellen, die Anfahrt zur Bahn ist in ein paar Minuten erledigt, die Wettfahrten werden in der Regel zügig abgewickelt und von Frühstück, über Kuchenbuffet bis zum abendlichen Grillen mit Getränken ist für alles perfekt gesorgt!

Nach permanentem Werben von Karsten konnten schließlich 20 Boote den Verlockungen nicht widerstehen, super!

Was war los auf der Bahn:

Sommerliches Wettsegeln vom Feinsten bei mäßigem Ostwind um die 10 – 12 Knoten, später mehr und für die Leichtgewichte nicht mehr ganz so entspannt. Sie wurden am zweiten Tag entschädigt.

Etliche Crews, die sonst nicht so häufig auf Regatten anzutreffen sind, aber auch viele langgediente Fiven in teils sommerlichem Crewmix: Gestählt von der EM überzeugten Norbert und Sven am ersten Tag vor allem beim Wellenreiten downwind und lagen nach Tag 1 in Front, „Opa“ Walter segelte diesmal mit „Enkel“ Finn, der versuchte ihm Manieren am Start beizubringen (mit mäßigem Erfolg), Geeske, diesmal nicht mit Doro, ließ Enno in völlig neue Segelwelten eintauchen, Doro stattdessen auf dem Familienboot mit Freund unterwegs, die Tasche-Brüder nach anderthalb Jahren Segel-Abstinenz mit überzeugendem Sieg (Gratulation and welcome back!), Martin und Olli am zweiten Tag etwas ungeduldig am Start (2 BFD). Am Ende alles einigermaßen gerecht sortiert. Insgesamt 6 Wettfahrten um die 40 Minuten.

Entspannte Atmosphäre sowohl am Wasser als auch beim diesmal völlig unspektakulärem Slippen vom Beach.

Riesen Dankeschön an die wie jedes Jahr stets gutgelaunten SGJler, die sich beim Backen, Grillen und Frühstücks-Rührei (!) einmal mehr selbst übertroffen haben!

Wer noch nie da war, muss mal hin. Nächstes Jahr wohl gemeinsam mit den Hobie-Cats. Wir werden dabei sein!

Ulf und Jürgen

11.10.2019 | Das legendäre 505 Skiwochenende jetzt 2020

Liebe 505 Segler,

es ist wieder soweit, die Saison endet, die letzten Regatten sind bald durch , der Winter kommt.

Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre habe ich wieder in der Axamer Lizum die Hütte reserviert.

Harry der Hüttenwirt hat uns bis Ende November 28 Betten im Birgitzköpflhaus für das Wochenende 07.02.-09.02.2019 vorreserviert.

Es gibt wie immer 2 Bett und 4 Bett Zimmer.

Frühere Anreise oder spätere Abreise ist natürlich auch in Absprache möglich.

Als langjährige Gäste bekommen wir einen vergünstigten Preis.

 

Wer mitfahren will schreibt bitte ein E Mail an mich und überweist bis spätestens 29.11.2019 pro Person auf das KV Konto:

1 Nacht 73 Euro (Sa/So)

2 Nächte 2x73 also 146 Euro (Fr-So)

Jede weitere Nacht 73 Euro

Im Preis enthalten ist wie immer:

Übernachtung

Großes Frühstücksbuffet

Abendessen drei Gänge

Getränke gehen extra

 

KV Konto ist:

Int 505 Class Deutschland

Postgiro Dortmund

IBAN: DE36440100460222739460
BIC: PBNKDEFFXXX (Dortmund)

 

Freue mich schon auf einen Tiefschneetraum und sehr lustige Abende wie die letzten Male.

Achtung: Alle Zimmer/Betten die nicht bis 29.11. angezahlt sind gebe ich am 30.11. zurück.

Sollten mehr als 28 Anmeldungen vorliegen geht es nach Eingang der Zahlungen, nicht nach Eingang der E Mails.

Fragen? Ruft an. 

 

Viele Grüße

Wolfi Stückl

0174 7505505

11.08.2019 | Euro 2019 Sonderborg DEN - Wasser sportlich - Land sympatisch

Die Europameisterschaft 2019 der 505er in Sonderborg/Denmark zeigte sich wetterdurchmischt, aber durchweg positiv. Bei sportlich hochwindigen Bedingungen auf dem Wasser wurden die Segler zu einem dänisch sympatischen Land-Programm in Sonderborg's Marina und Stadt eingeladen. Race Comittee - Land Orga - Launch Ramps - Logistics ... alles okay. Thanks to all volunteers. Tolle Veranstaltung für alle Teilnehmer - vorne und hinten im Feld, wie immer zeigte sich die sehr nette internationale 505-Community auf hohem Niveau, sportlich und sozial/kulturell. Danke an alle Teilnehmer.

Ergebnisse:

https://www.manage2sail.com/enUS/event/c2a21fa7-3d94-4a60-99a2-2a5d2195911a#!/results?classId=c55eb8a1-c23b-4f47-9d2f-1eef5f5dff88

Tracking:

https://www.tractrac.com/event-page/event_20190805_EM_1564666701/1593


Bilder:

https://www.facebook.com/int505/

 

Ahoi

Andreas "Kuny" Jungclaus

01.08.2019 | IDM 2019 Travemünde - Sommerfest auf Wasser und Land

Die IDM 2019 fand im Rahmen der Travemünder Woche statt. An 4 Tagen konnten bei verschiedenen Windbedingungen nur 7 Wettfahrten gesegelt werden, da am letzten Tag bei Flaute abgebrochen werden mußte. Trotzdem war es eine tolle Veranstaltung mit reellem Sport auf dem Wasser und jeden Tag einer Abend-Veranstaltung an Land, mit umfangreich freien Getränken und Mahlzeiten. Die Wasser- und Land-Orga wurde ausdrücklich von den Teilnehmern gelobt. However - etwas zu verbessern gibt es immer, dies also dann beim nächsten Mal.

Bei dem Trave-Race (Foto) präsentierten sich die 505er vor großem Publikum mit Live-Kommentar als sportliche und interessante Klasse.

Auch ein Neueinsteiger-Team war mit einem geliehenen Privatboot dabei. Den Bericht findet Ihr durch Klicken auf "Mehr anzeigen".

Ahoi .... Andreas "Kuny" Jungclaus

28.07.2019 | IDM 2020 - Planung läuft

Die IDM 2020 findet im Spätsommer am Chiemsee im WVF auf der Insel Frauenchiemsee statt. Danke an Nici Birkner für die Vorgespräche. Eine erste Präsentation findet Ihr hier...

Ahoi .... Andreas "Kuny" Jungclaus

28.07.2019 | Ostseecup melden!

Hallo Ihr Lieben,

?da die Meldezahlen und Meldemoral in der Vergangenheit eher mau waren, haben wir von der SGJ in Niendorf uns dazu entschlossen, den Ostseecup nur unter der Bedingung durchzuführen,wenn mindestens 13 Meldungen bis zum 11.08. vorliegen. Denkt bitte immer dran, dass es ne Menge Aufwand und ehrenamtlicher Arbeit bedarf, um ein Event zu organisieren und durchzuführen. Derzeit sind drei Boote gemeldet. Da geht noch was.

Liebe Grüße

Karsten Stümpel

28.06.2019 | Regatten am ersten Juli Wochenende

SAARPOKAL am Bostalsee
Kommen - fighten - genießen!
All inclusiv! WoMo- oder Zeltstellplätze ausreichend vorhanden.
Leider können die Schlafräume im Regattahaus nicht genutzt werden.
Melden unter http://www.raceoffice.org/event.php?eid=8428884205d11dd597dafbM
 
Walchensee
Einfach schöner segeln am kleinem Gardasee - deutschlands vermeintlich schönstes Segelrevier

28.06.2019 | IDM coming up!

Während der ersten Hälfte der Travemünder Woche findet unsere Deutsche Meisterschaft statt!

Nicht nur supergeiles Segelwetter erwartet uns, sondern auch ein klasse Abendprogramm. Einen Abend werden wir mit Kost und Trank auf der Passat verbringen. 

Außerdem findet unsere jährliche KV-sitzung statt, von der sich sicherlich auch keiner durstig verabschieden wird!

Also: Segeln, Essen, gute Stimmung und Freibier! Was wollen wir mehr?

 

Melde hier:

https://portal.manage2sail.com/de/login/event-300fbf46-4f0f-4616-9e52-e218ad8c9f28/signin 

11.06.2019 | Busy Weekend

Am Pfingstwochenende fanden drei Regatten in ganz Europa verstreut statt.

Ergebnisse findet ihr hier:

 

Herrsching: 

1. Hofmann/Brockerhoff

2. Holzapfel/Böger

3. Kellner/Tellen

Ergebnisse: https://www.manage2sail.com/de-DE/event/487f4968-1c8f-4d07-a481-6b18c4993185#!/results?classId=e6f0c4f3-cc9a-435a-a1cc-9af20ebefb63

 

Spanien:

1. Penny  Clark (GB) & Russ Clark (GB)

2. Howie Hamlin (USA) & Ian Mitchell (GB)

3. Mal Higgins (AUS) & Nick Johnson (AUS)

Ergebnisse: https://www.int505.org/wp-content/uploads/2019/06/Barcelona-Results.pdf

Bericht: https://www.int505.org/blog/2019/06/10/barcelona-exhibition-regatta/

 

Sonderborg:

1. Hunger/Jess

2. Bojsen-Moller/Bojsen-Moller

3. Grundel/Strömdahl

Ergebnisse: https://www.manage2sail.com/da-DK/event/dd535522-59cf-457e-b813-5fcfa8b6c631#!/results?classId=52b33be9-c454-4438-bc13-6f0c2c24e181

11.06.2019 | KV-grillen bei der Kieler Woche

Am ersten Samstag der KiWo 22. Juni um 19:00 Uhr findet unser jährliches KV-Grillen statt. Die Location wird allerdings wie früher an den Vereinspagoden (NRV und VSaW) am DGzRS Gebäude sein. 

Wir freuen uns auf euer zahlreiches und hungriges Erscheinen.

 

11.06.2019 | Einsteigertraining - 505 segeln kennenlernen

Moin zusammen,
am 20.Juni ( Fronleichnam) gibt es ein Zwei-Mann-Jollen Training am Bostalsee, insbesondere für 505-Einsteiger.
 
Anmeldung und alle Infos auch unter https://www.raceoffice.org/event.php?eid=6788148175cf6d0eab77ce
 
Eine super Gelegenheit 505er zu segeln!
P.S.: Aus unserer Flotte ist ein 505er zu verkaufen:  GER 8424

  

25.05.2019 | Offener Brief unseres Präsidenten

Es muss einfach mehr gesegelt werden!

26.02.2019 | Terminverschiebung Regatta ZSK vom 27./28. April auf 15./16. Juni

Nach intensivem Austausch innerhalb unserer 505er-Klasse, in Abstimmung mit KV-Präsident Alexander Holzapfel und Sportwart Morten Bogacki sowie mit WSCW und ZSK besteht nun eine Möglichkeit, die Überschneidung von Wittensee Fight und Zwischenahner Frühjahrsregatta zu verhindern.
 
Der ZSK bietet uns eine Terminverschiebung seiner Regatta auf den 15./16. Juni an.
 
Dies ist das Wochenende zwischen Pfingsten und KiWo und der einzige im ZSK mögliche Termin, der keine Überschneidung mit einer anderen Fiven-Regatta bedeutet. Wir würden die Regatta beim ZSK zusammen mit den O-Jollen durchführen.
 

03.02.2019 | Detailierter Bericht: 505 WM in Fremantle/AUS von Julian Stückl (GER 9198)

Klar waren die Weltmeister nochmal eine Klasse für sich, aber gefühlt war das Podium erstmals, im Gegensatz zu Polen 2018, für uns in greifbarer Nähe. 2 Tage mehr Vorbereitung an Material und Wasserstunden hätten uns sicher nochmal gut getan.

 

Pre Worlds

Nachdem sich eine 91-Boot-starke 505er-Flotte in Fremantle eingefunden hatte, sollte am 30. Dezember um 1100 Uhr bei ‘lauwarmen’ 24° C das erste Rennen angeschossen werden. Der Wind zeigte sich etwas schwächer als vermutet, aber dennoch bei stabilen Bedingungen und 9 bis 11 knoten als gemütlichen Einstieg ins Regattageschehen. Im Tagesverlauf nahm der wind bis auf 22 kn zu, eine kurze Gardasee-ähnliche Welle bildete sich.

Unter Seglern wird die Vorregatta einer WM gerne als „banging-the-corners-Cup“ bezeichnet, da man sich erstmals im Wettfahrtmodus mit den Bedingungen auf der Bahn austestet. Was wir lernten: bei weniger Wind schien der Wind in regelmäßigen Abständen etwas stärker zu oszillieren. Wurde der Wind mehr, wurden die Ausschläge kleiner und es schien sich die landnahe linke Kreuzseite als die bessere heraus zu kristallisieren. Strom war kaum zu spüren. Auf der rechten Seite war die Welle etwas höher.

Des Weiteren fanden wir heraus, dass sehr viele Algen auf der Bahn herum schwammen. Das bedeutete, immer sehr aufmerksam auf seinen Speed zu achten und dann im Zweifel das Schwert hochzuklappen und einmal am Ruder ins Wasser zu greifen. 

Die Deutschen waren insgesamt sehr schnell auf der Kreuz bei wenig und Mittelwind, jedoch konnten wir bei viel Wind nicht so ganz mit der spitze mithalten. Da dominierten die Amerikaner. Auch Peter Nicholas und Luke Payne (Australien) waren hier ganz vorne mit dabei. Persönlich waren wir aber mit unserem Speed durchaus zufrieden. Auf der Kreuz verloren wir nicht zu viel auf die Spitze und auf dem Vorwind schienen wir mit zu den schnellsten Booten im Feld zu gehören. Viele andere Deutsche Teams hatten da noch etwas zu kämpfen.

Wir segelten nicht alle Rennen mit, da wir noch etwas Zeit in die Optimierung unseres Bootes stecken mussten. Deshalb war das Ergebnis für uns kein guter Richtwert. Als Ziel steckten wir die Top10 als realistisch ab. Bei einer perfekten Regatta hätten wir uns auch Top5 vorstellen können, wofür aber alles hätte passen müssen.

https://www.sailwave.com/results/505preworlds.htm

 

Tag 1

 

Der Himmel am ersten WM Tag zeigte sich grau, bedeckt von Wolken. Für uns Segler bedeutete das: schwächerer und drehender Wind (230°, 11-13 kn). Gut für die europäischen Teams! Im Schnitt waren wir etwas leichter als die Amerikaner und etwas smarter, was die Taktik anging.

Viele Teams wollten nach links und versuchten sich früh am linken Ende zu positionieren. Wir starteten als erstes Team, Jan-Philipp und Felix als 3. Nachdem wir den ersten Dreher sauber erwischten, konnten wir uns vom Feld absetzen und rundeten die erste Luvtonne auf 1 (JP/Felix) und 2 (wir). Das ließen wir uns auch im Rennverlauf nicht mehr nehmen, und segelten das Ding sauber runter. Die Briten, Ian Pinnell und Reeve Dunn wurden dritte. 

Im zweiten Rennen zeigten die Pfandfinder Parker Shinn and Eric Anderson, dass man über rechts auch vorne ankommen konnte. Leider brach ihnen bei der Gaterundung der Ruderbeschlag, was ihr Rennen abrupt beendete. Hier hatten sie bereits einen beeindruckenden Vorsprung. 

Auf dem zweiten Vorwind holten sich dann USA's Mike Martin und Adam Lowry die Führung knapp vor dem Ziel von den Aussies Michael Quirk und Joel Castle welche das Rennen bis dato angeführt hatten.

GBR's Ian Pinnell und Reeve Dunn beendeten auch das 2. Rennen auf dem dritten Platz.

Die 3 deutschen Topteams zeigten solide Leistungen auf den Plätzen 4 (JP/Felix), 5 (Woller/Holgi) und 7 (wir). Erste kleine Sensation: Jan-Philipp und Felix führen damit nach Tag 1 und wir sind auf 3.

 

Tag 2

 

Das erste Rennen würde in den folgenden Tagen als das „verfluchte dritte Rennen“ in Erinnerung bleiben, in dem viele Punkte liegen gelassen wurden. Ein starker Gradient-Wind aus Süd drückte mit 20 kn über den Kurs und verlangte den Seglern und Sicherungsbooten viel ab. Wettfahrtleiter Robyn Olsen scheuchte uns 3 mal um den 1,3 nm langen Up-and-Down. Es wurden 75 sehr anspruchsvolle Minuten.

Warum ‚verflucht‘? Nun, Runde 1 kamen die Australier Pete und Luke als erste um die Luv Tonne und schmierten direkt ab, gekentert. Das selbe passierte in Runde 2 mit Woller und Holger, welche sich in die Führung vorgearbeitet hatten.

In der dritten Runde blieb das Mike Martin erspart und er rundete die letzte Luv Tonne mit einem massiven Vorsprung. Hier war schon klar; bei über 20 kn war der Mann unschlagbar.

Auf dem letzten Vorwind lieferten wir uns ein Drag-Race um Platz 2 mit Stefan Köchlin/Andi Achterberg zur Lee Tonne. Als wir uns gerade an ihnen vorbei geschoben hatten, nahm das Unheil seinen Lauf: Als erstes löste sich mein Großschot Ratschblock von der Basis, was an sich noch kein Problem war. Jedoch resultierte der kleine Moment der Unachtsamkeit darin, dass ich eine Boje eines Krabbennetzes zu spät sah und diese überfuhr. Dabei brach beim Schwert der ‚nose-cone‘ ab. Leider kenterten wir infolge dessen und beendeten das Rennen als 29.

Der 2. Platz wäre die zwischenzeitliche Führung gewesen. Sehr enttäuschend war, dass wir direkt nach Zieldurchgang in den Hafen segeln mussten um unser Schwert wieder fit zu bekommen.

Inzwischen wurde es auch auf dem Safety VHF Channel sehr busy: "Help this boat", " A broken mast there", "A rudder gone here". Vor allem am Halsenpunkt vor dem Strand lagen immer mindestens 8 Boote im Wasser mit dem Schwert in der Luft.

N over A  wurde schließlich gesetzt, da alle Sicherungsboote beschäftigt waren und der Wettfahrtleiter kein sicheres 2. Rennen gewährleisten konnte. Riesen Glück für uns, der Bruch bedeutete nur einen potentiellen Streicher anstatt 2.

 

Tag 3

 

Nach dem Layday kam kein einfacher Tag: Viel Wind, 3 lange Rennen! Der ‘Fremantle Doctor’ wehte bereits mit 15 bis 18 knoten, als wir auf dem Kurs kamen und es versprach noch deutlich mehr zu werden.

Als das erste Boot, die Local heroes: Peter Nicholas und Luke Payne, die Luvtonne rundete, war der wind bereits auf 20 kn aufgefrischt. Mike Martin und Crew Adam Lowry waren ihnen dicht auf den Fersen, konnten sie aber bis zum Ziel nicht einholen, obwohl es sehr knapp wurde. Überraschungsdritte wurde das britische Mixed Team Penny und Russ Clarke. Alle deutschen hinkten noch ein wenig hinterher, da sie noch nicht richtig auf ‚Pace‘ waren.  

“No friends on the start boat today.“ der Kurs wurde nochmal um 0,2 nm verlängert und eine 3. Runde wurde dran gehängt. Viel wind, aber die Deutschen konnten sich erstmals in einem Starkwindrennen in die Top10 arbeiten. Wir als 6. Woller Holgi als 7.

Auch das dritte Rennen wurde nicht einfacher. Wieder 3 Runden und jetzt deutlich über 23 kn des weltweit bekannten ‚Freo Doctors‘. Sichtlich erschöpft kämpften die Segler um die Bahn. Aber immer noch stark am pushen, schließlich war es ein WM Rennen. Wir lagen aussichtsreich auf Platz 7 und holten stark auf Pete und Luke vor uns auf. Leider hatte ich an der Luvtonne vergessen, einen der Bodenlenzer zu schließen. Die Folge war ein fataler Spinout incl. Sprung ins Großsegel von Johannes während der Kenterung. Ein zweites Rennen ging uns, in aussichtsreicher Position liegend, somit ärgerlich flöten.

Mike Martin hatte sich an dem Tag ans obere Ende der Tabelle gearbeitet. Mit 4 Siegen einem 2. Platz und einem 10. als Streicher führte er das Feld an. Die deutschen Top-Teams waren immer noch in Schlagdistanz zum Podium, Wolfgang Hunger auf 7, Jan-Phillip Hoffman auf 8 und wir auf Platz 10. Ein deutscher Titel war ab dem Zeitpunkt bereits unmöglich.

Für die letzten beiden Tage versprach es, etwas entspannter zu werden, zumindest was den Wind anging. Dafür würde es deutlich wärmer werden.

 

Tag 4

 

Heute ging es etwas später aufs Wasser. Um 10 Uhr hatte die Temperatur bereits die 30 Grad Grenze geknackt, der Wind ließ aber noch etwas auf sich warten. Erst um 11 Uhr verließen die ersten Boote den Hafen Richtung Regattagebiet. Es erwarteten uns dort stabile 8 bis 10 Knoten.

Im ersten Rennen kamen wir mit gutem Speed wieder aus der linken Ecke an der Luvmarke an. Während der Kreuz hatte der Wind ca. 15° nach links gedreht und wir trafen, mit etwas Glück, genau den Steuerbord Anlieger. In den folgenden 2 Runden konnten wir uns durch unseren überragenden Vorwindspeed und kleine taktische Finessen von Platz 4 auf Platz 2 vorarbeiten. Unter anderem überholten wir den späteren Weltmeister Mike Martin.

Im 2. Rennen leider auf der Startkreuz komplett auf der falschen Seite. 20° Rechtsdreher und wir sind ganz links, eine Katastrophe. Von Platz40 kämpften wir um jeden Meter und holten Boot für Boot. Bis auf Platz 15 konnten wir uns vorarbeiten. Ein schwieriger Tag für uns, da wir mit einem guten Ergebnis im 2.Rennen eigentlich schon wieder in Schlagdistanz zu den Top5 gewesen wären. So stand unser 8. Platz aber schon relativ fest, würde nichts größeres auf dem Wasser passieren.

 

Tag 5

 

Für den letzten Tag war nochmal richtig Wind vorhergesagt. Anfangs noch etwas schwächer auf der Brust ging es pünktlich mit dem ‚Fremantle Doctor‘ um 11 Uhr los.

Im 1. Tagesrennen (9. WF) hatten wir leider ein großes Algenproblem. Am unteren Ende des Ruderblatts hatte sich ein faustgroßes Büschel Seegras verfangen. Am Schwert wäre das kein Problem gewesen. Einmal kurz hochnehmen und wieder runter und das Gras wäre ab. Da das Ruder sehr lang ist und nicht aufklappbar ist, hatten wir keine andere Chance als zu warten, ob sich das Problem von selbst löst. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das tat es auch nach einer chaotischen Lee-Tonnen-Rundung nach dem Dreieck nach fast 2 schmerzvollen Runden, in denen wir nie mithalten konnten. Sofort ging es in der letzten Kreuz von Platz 35 auf 20 vor. Auf dem letzten Vorwind kamen wir dann sogar noch auf Platz 15 vor.

Das letzte WM Rennen war ein 1,5sm langer Up-and-Down, dafür nur 2 Runden. Der wind hatte zum vorherigen Rennen etwas zugelegt, was uns etwas mehr Selbstvertrauen gab. Mit 14-16 Knoten war das genau ‚unser‘ Wind. 8. an der Luv Tonne mit einem sehr konservativ angelegten Start war schonmal sehr gut. Aber es wurde noch besser. Da es das letzte Rennen war gaben wir nochmal richtig Gas. Zur Lee Tonne schon auf Platz 4 vorgefahren, befanden nur noch Pete/Luke, Howie/Jeff (Weltmeister und 40. WM-Teilnahme) und Mike/Carl (3 mal Weltmeister) vor uns. Wir splitteten uns etwas nach rechts im Vergleich zur Führungsgruppe und gaben richtig Gas. Das wurde belohnt.

An der Luv Tonne waren wir dann knapp vor der Verfolgergruppe und ca. 200m hinter Pete/Luke. Auf dem Vorwind kamen wir sogar noch auf 50m heran. Eine dritte Runde hätte uns noch sehr gut getan, aber es hat nicht sein sollen. Der 2. Platz zum Abschluss aber dennoch super.

 

Am Ende muss man sagen, dass bei der 2019 505 Weltmeisterschaft die Amerikaner eindeutig das Zepter in der Hand hatten. Plätze 1-3 + 5 war eine deutliche Ansage. Vom Gefühl her waren wir aber nicht weit weg. Klar waren die Weltmeister nochmal eine Klasse für sich, aber gefühlt war das Podium erstmals, im Gegensatz zu Polen 2018, für uns in greifbarer Nähe. 2 Tage mehr Vorbereitung an Material und Wasserstunden hätten uns sicher nochmal gut getan. 

 

https://www.sailwave.com/results/505worldchampionship.htm

28.01.2019 | WM in Freemantle - ein Regattabericht und Fazit der Juniorenweltmeister

Türkises Wasser, der berühmte Freemantle-Doktor und vielleicht ein Känguru? 

Wir sind in Australien! 

Gerade aus dem nasskalten Deutschland vom Tannenbaum aufgestanden, stehen wir nun auf einem neuen Kontinent 20.000 Kilometer entfernt. Doch trotz der enormen Distanz, hatte sich ein Großteil der weltweiten 505er Spitze zu den Worlds im australischen Fremantle zusammengefunden, um den Weltmeister zu küren.

04.01.2019 | WM Fremantle - Nach 6 Rennen 3 deutsche Teams Top-10

Nach 6 von 10 Rennen sind bei der WM Fremantle/AUS derzeit 3 deutsche Teams unter den Top-10. Weitere schlagen sich wacker im starken Feld.

Live Leaderboard: hier

Start ist jeweils gegen 1100 local time, Fremantle/AUS ist 7h voraus. Das Leaderboard läuft während der Rennen live mit, man kann also aktuelle Platzierungen und Overall-Stand live mitlesen, sehr spannend.

Event-Berichte: hier

Event-Schedule: hier

Andreas "Kuny" Jungclaus

01.01.2019 | WM läuft - PreWorlds beendet - Deutsche Teams gut dabei...

Die WM der 505er in Fremantle/AUS läuft. Traditionell werden die sogenannten Pre-Worlds als Warm-Up für die Worlds vorweg gesegelt. Die deutschen Teams beenden die Pre-Worlds recht erfolgreich.

Pre-Worlds Ergebnisse hier

Wir drücken weiter die Daumen. Stay tuned ...

Andreas "Kuny" Jungclaus